La Palma La Isla Bonita Die grüne Insel

In Kürze

Fläche 708,32 km²
geographische Lage zwischen 28°25'07'' und 28°51'15'' N
  zwischen 17 °43'42'' und 18 °00'15'' W
Einwohnerzahl > 85.000 (Stand Januar 2005)
Hauptstadt Santa Cruz de La Palma (~ 18.000 Einwohner)
  Die größte Stadt ist jedoch Los Llanos de Aridane.

La Palma (eigentlich "San Miguel de La Palma") ist mit ihrer Fläche von 708 km², einer Länge von etwa 42 km und einer Breite von 28 km die fünftgrößte der Kanarischen Inseln. Im Verhältnis zur Grundfläche ist La Palma die höchste Insel der Erde. Vom Meeresboden in 4000 Metern Tiefe erhebt sie sich 6500 Meter; geologisch, mit 2 Millionen Jahren, gehört sie zu den jüngsten der Kanaren. Sie ist die nordwestlichste der sieben Inseln und bildet mit diesen zusammen eine der siebzehn autonomen Gemeinschaften Spaniens. La Palma liegt ca. 500 Kilometer vor der südmarokkanischen Küste, etwa 1500 Kilometer vom Spanischen Festland und 60 Kilometer westlich der Kanarischen Hauptinsel Teneriffa.

 

Natur / Vegetation

Geprägt ist La Palma durch einen in Nord - Südrichtung verlaufenden Kamm aus Vulkankegeln, der Cumbre Vieja. Dieser teilt die Insel in zwei klimatisch unterschiedliche Hälften. Im Süden sind noch heute einige Vulkane aktiv, der Teneguía (im heutigen los Canarios) brach 1971 aus. Er wird wissenschaftlich beobachtet, da er "nur" ruht und noch nicht erloschen ist. Der Norden ist geprägt von der Caldera de Taburiente, die durch Erosion und Einsturz des Vulkandoms entstand, der vormals über 3500 Meter über dem Meeresspiegel herausragte. Die Caldera bildet den höchsten Senkkrater der Welt, umgeben von Gipfeln zwischen 1700 und 2400 Metern Höhe. Die höchste Erhebung ist der Roque de Los Muchachos mit 2426 Metern. Hier befindet sich auch Europas modernstes Observatorium.Observatorium Aufgrund seiner Entstehung bietet La Palma eine einmalige Natur, der Lorbeerwald von Los Tilos wurde 1983 zum Biosphärenreservat der UNESCO erklärt. Im November 2002 ist dann die GESAMTE Insel dazu erklärt worden. Ganzjährig ist sie von grüner Vegetation bedeckt.Mandel_kl Diese Üppigkeit verdankt sie den Passatwinden, die zuverlässig Wolken auf die Wind zugewandte (Luv-) Seite der Insel blasen. In der Höhe, beim Überqueren der Insel, regnen diese ab oder bilden dichte Nebelfelder auf den Bergen. So sind verschiedene Vegetationszonen zu finden, von Lavafeldern über mediterrane Trockenvegetation, auf den Höhen Kiefernwälder und auf der Nordseite o.g. Lorbeerwälder, die einem Vergleich mit dem Regenwald durchaus standhalten. Viele endemische Arten lassen sich hier auf der "grünen Insel" finden, darunter die Drachenbäume, Linden, Lorbeerbäume, Heidekraut und Erdbeerbäume. Sie bilden zusammen mit einer Vielzahl weiterer Pflanzenarten ein beeindruckendes Pflanzenmosaik. Faszinierend auch die farbliche Vielfalt in Schwarz (Basalt), Rot (Tuff), die grüne Vegetation und das Blau des Atlantik. Barrancos, tief eingeschnittene Schluchten, die das Wasser von den Bergen zum Meer führen, prägen die Landschaft ebenso wie die zentralen Inselberge, erstarrte Lavaströme, Vulkankegel und Aschefelder.Vulkanroute

 

Klima

Das "Wetter" auf La Palma ist geprägt von einem subtropischen Klima mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen 23°C am Tag (die höchsten Temperaturen bis 27°C werden in den Sommermonaten August bis Oktober erreicht / im "Winter" (Januar bis März) liegt die Temperatur immer noch bei 21°C), in der Nacht im Mittel 17°C. Die Wassertemperatur liegt im Schnitt bei 20°C (Winter 19°C / Sommer bis 24°C). Die durchschnittliche Sonnenscheindauer liegt bei 7 Stunden (Wintermonate 5 - 6 und Sommermonate 9 - 10 Stunden).

 

Verkehr

La Palma ist von vielen deutschen Flughäfen (u.a. Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart oder Dortmund) mit den bekannten Charterfliegern (Condor, TUI, Air Berlin....) mehrfach wöchentlich direkt zu erreichen.

Auch fährt einmal wöchentlich eine Fähre der Transmediterranea von Cadiz direkt nach La Palma. Die Fährpläne wechseln jedoch sehr häufig, die Tickets sind recht teuer und der Zeitaufwand ist vergleichbar hoch.

Zwischen der Hauptstadt Sta. Cruz auf der Ostseite und Los Llanos gibt es ein recht gut ausgebautes Busnetz. Der wunderschöne Norden allerdings ist eher wenig erschlossen. Wir finden, ein Mietwagen, wenigstens für ein paar Tage, macht das Entdecken der Schönheiten der Insel zum Genuß. Häufig gibt es in Kombination mit einer Finca / einem Apartment sehr günstige Angebote (ab ca. 25 Euro incl. Versicherung pro Tag). Auch gibt es Mountainbike - Verleihe, eine andere Art, die Insel sportlich zu erkunden. Bei der Vermittlung sind wir gern behilflich.